Aktuelles aus dem Jahr 2013

Oktober 2013
 

Apfelsaft pressen

 

Apfelsaft pressen

Frisch gepresster Apfelsaft - eine Delikatesse

 

Apfelernte mit der Kindergruppe des NABU Itzehoe

 

„Mmmh – der schmeckt aber lecker!“ das war am letzten Freitag des Öfteren zu hören, als unsere NABU-Kinder die Äpfel aus dem Naturerlebnisgarten ernteten und zu Apfelsaft pressten.

 

Doch bevor der Saft genossen werden konnte, musste ordentlich gearbeitet werden: Die Äpfel wurden vorerst gepflückt, gewaschen und zerteilt, um dann mit Hilfe von Herrn Heinz Dömmling, der die Aktion unterstützte, in einer speziellen Vorrichtung zer-schreddert zu werden.


Der spannendste Teil der Arbeit war natürlich das Pressen selber. Nur mit Muskelkraft wurde der leckere Saft aus dem Fruchtbrei gepresst und das Gedrängel war dann groß, wer den ersten Schluck probieren durfte. „Viel besser als aus dem Supermarkt“, stellte Jasper (7) fest.

 

Oktober 2013
 

Knicks und Wälder sind keine kostenlose Müllkippe für herbstliche Gartenabfälle

 

Es ist Herbst und das Gartenjahr neigt sich schnellen Schrittes dem Ende zu. Viele Hobbygärtner machen nun ‚Klarschiff‘ im Garten: Sträucher und Bäume werden beschnitten, Laub und Fallobst zusammengekehrt und der Rasen ein letztes Mal gemäht. Dabei fallen große Mengen an Biomasse an und der Gartenbesitzer muss sich fragen: wohin damit?

 

Leider ist es zur alljährlich wiederkehrenden Unsitte geworden, Abfälle in die Natur, wie etwa an Waldrändern, in Knicks, auf der benachbarten Wiese oder einfach schnell über den Gartenzaun zu entsorgen. Der Hobbygärtner verkennt dabei, welch gravierende Auswirkungen dies auf die natürlichen Ökosysteme haben kann. Wälder mit von Natur aus nährstoffarmen Böden werden durch Gartenabfälle massiv gedüngt. Die natürliche Bodenvegetation mit Buschwindröschen und Schlüsselblumen, die als frühjährliche Blütenfülle das Auge der Spaziergänger erfreuen, werden von ihrem Standort verdrängt. Stattdessen wuchern zukünftig massige Teppiche von stickstoffliebenden Brennnesseln und Giersch an den Waldrändern und Knickfüßen. Invasiven Arten wie dem Indischen Springkraut und dem Japanischen Staudenknöterich, sowie exotischen Gartenpflanzen wird ebenfalls der Weg in die freie Natur geebnet. Diese Arten breiten sich rasant aus und verdrängen ebenfalls die heimische Flora.

 

Dabei ist es nicht nur recht einfach, einen Komposthaufen im Garten anzulegen. Es schont auch den Geldbeutel. Zum Einen kann somit auf eine zusätzliche Abfuhr der Biotonne verzichtet werden, zum Anderen verwandelt sich der Kompost in fruchtbaren Humus. So ist die Gartenerde für das nächste Frühjahr nicht nur kostenlos, sondern auch ökologisch verträglich und torffrei.

 

Hinweis: Nach dem Abfall- und Naturschutzrecht ist das Abkippen von Grünabfällen in Wald und Flur eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer empfindlichen Geldbuße geahndet werden kann.

 

August 2013
 

Besuch beim Imker

Foto (L. Peters):

Imker Willy Vogel – so stellt man sich einen Imker vor!

NABU-Kinder besuchen Imker Willy Vogel

 

Viele Fragen hatten die NABU-Kinder an den Imker Willy Vogel, denn Honigbienen sind faszinierende Lebewesen und führen ein kompliziertes Staatenleben. Herr Vogel ist seit über 40 Jahren Imker und betreut zurzeit 18 Völker in und um Lägerdorf. Wie viel Arbeit die Betreuung der Bienen macht, konnte die NABU-Kindergruppe bei Ihrem Besuch erleben. Mitgekommen waren auch viele Eltern, deren Fragen zum aktuell diskutierten Bienensterben beantwortet wurden. Lecker Abschluss des Besuchs waren die Honig Kostproben mit Brötchen und Kakao. Wir bedanken uns recht herzlich für den spannenden Einblick in die Arbeit eines Imkers!

 

Juni 2013
 

NABU-Garten Einweihung

 

NABU-Garten Einweihung

 

NABU-Garten Einweihung

Bestes Wetter bei der Einweihung des NABU-Gartens

 

Auf diesen Moment hatten alle Beteiligten lange gewartet: Nach drei Jahren mühevoller Arbeit und einer beträchtlichen Investitionssumme wurde der Naturerlebnisgarten des NABU offiziell eingeweiht. Mehr als 50 Gäste, darunter auch Monika Kublun von der Umweltabteilung der Stadt Itzehoe, Werner Ahne und Peter Callsen vom Kleingärtnerverein Itzehoe, konnten das Ergebnis von mehr als 500 ehrenamtlichen Arbeitsstunden bewundern. Noch in der letzten Woche hatte das Innere der Gartenlaube den letzten Schliff erhalten. Aus dem heruntergekommenen, muffeligen Gemäuer ist ein heller, freundlicher Treffpunkt für die Mitglieder und Gäste des NABU Itzehoe geworden, in der man sich gerne aufhält. Das gute Wetter ermöglichte aber draußen in der Sonne zu sitzen, die Leckereien des Buffets zu genießen und die Naturerlebnismöglichkeiten des Gartens zu nutzen. Außerdem informierte Willy Vogel vom Imkerverein Itzehoe fachkundig und begeistert über das Leben der Bienen.

 

An dieser Stelle sei nochmals allen tatkräftigen Helfern gedankt, die sich an dem Bau des Gartens beteiligt haben! Ohne die helfenden Hände auch aus den Reihen der Eltern der NABU-Kinder wäre die Arbeit nicht zu schaffen gewesen! Insgesamt vier Schulklassen der Berufsschulen Elmshorn und Itzehoe waren zeitweise beteiligt und konnten so die Arbeitsspitzen abfedern. Ein besonderer Dank gilt Dieter Gattke, der als fachkundiger Zimmermann, sich in vielen Arbeitsstunden um die Erneuerung des Daches und die Verschalung der Laube gekümmert hat. Finanziell war das Projekt nur durch die Förderung der Bingo!-Umweltlotterie möglich geworden, deren Fördergelder so viele wichtige Natur- und Umweltprojekte unterstützt.

 

Wir sind stolz auf das bisher Erreichte und freuen uns auf die weiteren Möglichkeiten und Projekte in unserem Naturerlebnisgarten!

 

Weitere Bilder sehen Sie hier.

 

Juni 2013
 
Gärtnern ohne Torf

Preis für den NABU Itzehoe

 

Wir haben den 2. Preis im bundesweiten Fotowettbewerb des NABUs für die Aktion „Gärtnern ohne Torf“ gewonnen und erhalten für die Kindergruppe schöne Garten- und Naturbücher! Fotos der Aktion sind hier zu finden.

 

Auch die lokale Presse berichtete über unsere Aktion. Den Pressebericht finden Sie hier.

 

Mai 2013
 

Der Gartenrotschwanz im NABU-Garten

Foto: Leonhard Peters

Gartenrotschwanz brütet im NABU-Garten

 

Vor zwei Jahren war der Gartenrotschwanz zum Vogel des Jahres gekürt worden und wir waren enttäuscht, in unserer Gartenkolonie Eichtal kein Brutpaar finden zu können. Auch im letzten Jahr war es uns unverständlich, warum sich dieser Gartenfreund dort nicht blicken ließ. Doch nun freut es uns sehr, dass der Rotschwanz gerade unseren Naturerlebnisgarten als Brutplatz entdeckt hat. Eigentlich war der neue Nistkasten für Sperlinge vorgesehen, doch nun ist der Gartenrotschwanz eingezogen. Und auch der Starenkasten hat Fremdmieter: Acht Kohlmeisen sind dort groß gezogen worden!

 

Mai 2013
 
Mit den Ohren sehen - Vogelstimmen

Sehen mit den Ohren – das etwas andere Naturerlebnis

 

Zu sehen bekommt man sie im Moment kaum, die vielen Singvögel, die im Klosterforst ihrem Brutgeschäft nachgehen. Zu weit sind die Bäume getrieben, zu viel Grün gibt der Tierwelt die im Brutgeschäft notwendige Deckung. Dafür konnten die Exkursionsteilnehmer am Freitagabend umso mehr hören.

 

Stare, Amseln und Haussperlinge, aber auch die Mönchsgrasmücke, die Heckenbraunelle und der Zilpzalp gaben ihr bestes. In eineinhalb Stunden wurde ein Ohrenschmaus der besonderen Art geboten.

 

Belohnt wurden die Teilnehmer zum Ende der Exkursion mit dem Gesang und dem Anblick der weißen Amsel, die sich seit fast zwei Jahren im Klosterforst aufhält.

 

März 2013
 
Nisthilfen im Freibad Lägerdorf

Nisthilfen für die Schwalben im Freibad Lägerdorf

 

Ärgerlich ist der Schmutz den die brütenden Schwalben im Freibad Lägerdorf verursachen schon. Einfach wäre es natürlich die Schwalbennester zu entfernen. Wir freuen uns aber, dass das Team vom Freibad Lägerdorf einen anderen Weg gewählt hat und den gewandten Fliegern mit Respekt und Ehrfurcht begegnet und sie als Bereicherung versteht.

 

Um die Schwalben etwas zu lenken, haben wir dem Freibad Nisthilfen geschenkt, die wir im März gemeinsam mit unserem Vogelexperten Sönke Martens angebracht haben. Am 12. April kamen die ersten Schwalben aus Afrika nach Lägerdorf zurück. Alle Beteiligten sind gespannt, ob sie die neuen Nisthilfen annehmen werden. Siehe auch Presseartikel (Link)

 

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